11 Dinge die glücklich machen

Viele Wege führen zum Glück und viele kleine zum Glücklichsein beitragende Dinge sind mehr als die Zahl ihrer Summe. Hier meine Top 11 Dinge die glücklich machen können:

  1. Mitgefühl
  2. Dankbarkeit
  3. Achtsamkeit
  4. Meditation
  5. Freundschaften pflegen
  6. Anderen eine Freude bereiten
  7. Entschleunigung
  8. Erfolge zweimal feiern
  9. Neues lernen
  10. Komfortzone verlassen
  11. Annehmen was im Jetzt passiert

1. Mitgefühl

Ich habe von einem französischstämmigen Mönch gelesen, der wissenschaftlich untersucht und als glücklichster Mensch der Welt betitelt wurde. Laut untersuchender Wissenschaftler gibt es zwei messbare Region im Gehirn des Menschen, die den Grad des persönlich empfundenen Glücks oder Unglücks messbar machen lassen. Und bei besagtem Mönch waren die gemessenen Ausschläge so positiv wie vorher nie gemessen.

Auf die Frage, was bei diesen positiven Ausschlägen des so stark empfundenen Glücks im Kopf des Mönchs die Ursache war, gab er die Antwort: Mitgefühl.

Und zwar hatte der Mönch seine in jahrelanger Praxis ausgeübte Meditation auf das Mitgefühl fokussiert. Diese “Mitgefühlsmeditation” sorgt bei ihm für derartige Höhenflüge des Glücks, dass die starken Ausprägung die Wissenschaftler im ersten Augenblick völlig überraschte. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, wie tief Mitgefühl in unserer Evolution verankert ist und wie stark es uns im Positiven beeinflussen kann. Allerdings hat auch diese Medaille zwei Seiten. Denn ein auf unbewusste Art empfundenes extremes Mitgefühl kann sich wiederum auch sehr negativ auswirken und sogar krank machen: Besonders empathische Menschen kennen das Phänomen, geistig und sogar körperlich mitzuleiden.

Der Mönch wendet in seiner Mitgefühlsmeditation eine besonderes Bild an: Er projiziert sein intensiv empfundenes Mitgefühl auf eine bildlich vorgestellte Schutz-Aura um den Menschen, dem dieses gilt. Dadurch entsteht seiner Aussage nach ein unbeschreibliches Gefühl der Freude. Vor allem, weil ein mögliches Gefühl der Hilflosigkeit so relativiert wird und einem Gefühl der Unterstützung weicht.

Aus dieser Erfahrung heraus würde ich statt den so oft verwendeten Mitgefühls-Emojis 😔 oder 😢 ein ganz anderes Emoji vorschlagen: Das Schutz-Aura-Emoji.

2. Dankbarkeit

Wer Dankbarkeit verspürt, wird sich über den gegenwärtigen Moment und seiner Fülle bewusst. Schon kleine Dinge des Alltags können der Anlass sein für große Dankbarkeit und damit tief empfundenes Glück. Tipp: Ein Dankbarkeitstagebuch führen.

Denk an 3 Dinge, für die du jetzt Dankbar bist.

3. Achtsamkeit

Das Thema Achtsamkeit ist in den vergangenen drei Jahren vor allem aus Amerika unter dem Begriff “Mindfulness” nach Europa herübergeschwappt. Achtsamkeit sensibilisiert den Menschen für die vielen kleinen Momenta des Lebens, die im Alltag häufig unbemerkt an uns vorüberziehen und die den jetzigen Moment erlebbar machen. Mit kleinen, sehr wirksamen Achtsamkeitsübungen werden Geist und Körper geschult, Momente bewusster und wertschätzender wahrzunehmen.

4. Meditation

Viele Menschen leiden, weil sie sich über die Vergangenheit ärgern oder Ängste vor möglichen Ereignissen in der Zukunft haben. Meditation ist ein Schlüssel, um den gegenwärtigen Moment bewusster wahrzunehmen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und nur zu “sein”. Eine einfache Form der Meditation ist, seine Aufmerksamkeit 20-30 Sekunden auf die eigene Atmung zu richten. Durch diese einfache Übung erreicht man bereits, seine Aufmerksamkeit in den gegenwärtigen Moment zu holen, sowie ausgeglichener und weniger gestresst zu fühlen. Mach am besten jetzt eine kurze Lesepause und probier’s aus!

20 – 30 Sekunden bewusst Atmen.

5. Freundschaften pflegen

Menschen sind evolutionsbedingt soziale Wesen, und die Gesellschaft positiver Menschen in der unmittelbaren Umgebung wirkt sich positiv auf die Gruppe aus. Doch bemerke: der Effekt kann auch umgekehrt wirken. Eine einzelne süße Gurke im Sauregurkenglas wird ebenfalls ganz schnell sauer.

Jeder von uns kennt einen guten Freund, bei dem er oder sie sich schon lange nicht mehr gemeldet hat. Nimmt man spontan das Telefon, um mal wieder von sich hören zu lassen oder sich sogar mal wieder zu verabreden, so kann dieses auf beiden Seiten große Freude bereiten. Also leg jetzt am besten eine kleine Lesepause ein und ruf einfach mal jemanden an!

Eine Gute Freundin oder einen guten Freund anrufen.

6. Anderen eine Freude bereiten

Wer fällt dir jetzt intuitiv im ersten Moment ein, dem du gerne eine Freude bereiten würdest? Allein die Aufmerksamkeit, die du dieser Person gibst wird dich in eine positive Stimmung versetzen. Warum? Wie oben bereits angesprochen, sind wir soziale Wesen, die durch das für einander Einstehen positive Impulse erhalten. Und allein die gegebene Aufmerksamkeit in Form einer bereiteten Freude gibt uns das Gefühl von Freude zurück. Das kann bereits darin bestehen, jemandem zuzuhören. Vorteil: Du gibst etwas, es kostet dich keinen Cent und du bekommst noch mehr zurück.

7. Entschleunigung

Unser Alltag fordert einiges von uns ab. Unser immer mehr digital bestimmtes Leben lässt unsere Gedanken und damit unser Gehirn rotieren. Um so wichtiger sind Momente der Entschleunigung, wie das bewusste Atmen oder Pausen, in denen man das Gespräch mit einem Kollegen oder Freund sucht oder ein paar Seiten in einem guten Buch liest.

8. Erfolge zweimal feiern

Feiere Erfolge zweimal: Einmal, sobald du dir ein Ziel vorgenommen hast. Und dann erneut, wenn du es erreicht hast. Dadurch festigst du dein Vorhaben und erreichst dein Vorhaben noch wahrscheinlicher, denn das feiern des vorgenommenen Erfolgs spricht dein Unterbewusstsein an. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht der bewusste Teil unseres Gehirns im metrisch übertragenen Sinne einer Strecke von 11 cm. Unser Unterbewusstsein dagegen 11 Kilometer. Außerdem ist Feiern einfach ein riesengroßer Spaß!

9. Neues Lernen

Unser Gehirn passt sich an die Anforderungen unseres Alltags an. Widmest du dich einer völlig neuen Sache, wie dem Lernen einer unbekannten Sprache so forderst du dich selbst heraus. Auf deinem Weg erreichst du viele kleine Teilziele und das Erreichen dieser Erfolge sorgt für Momente der Freude. Die persönliche Weiterentwicklung fördert die innere Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein, denn angeeignete Erfahrung kann dir niemand nehmen.

10. Komfortzone verlassen

Im ersten moment ist es wie der Sprung ins kalte Wasser: Das verlassen der eigenen Komfortzone lässt im ersten Augenblick wenig Raum für Freude, weil die Stressfaktoren zunehmen. Doch vor allem außerhalb der Komfortzone ist die Lernkurve exponentiell und das sorgt im Anschluss für einen enormen Anstieg der Belohnungsstoffe im Gehirn.

11. Annehmen was im Jetzt passiert

Alles anzunehmen, was im Jetzt passiert lässt den Ärger der Vergangenheit und die Sorgen der Zukunft in den Hintergrund treten. Wichtig: Annehmen, bedeutet nich, dass dir alles Egal ist. Im Gegenteil: Stell dir vor, dass du dir deine aktuelle Lebenssituation genau so ausgesucht hast. Auch wenn dir der Grund gerade für negative Situation nicht in vollem Maße klar ist, so liegt im Annehmen ein Gamechanger: Du schöpfst sofort neue Kraft und fühlst dich ausgeglichener. Und mit neuer Energie kannst du gefasste Pläne und damit verbundene Ziele leichter erreichen.

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